3 Fragen die den Umgang mit deinen Kindern von Grund auf ändern können – Teil 3

Und schon sind wir bei der 3. Frage angelangt. Ich hoffe du hattest Gelegenheit mit den beiden ersten Fragen ein bisschen zu experimentieren.

Falls du die ersten beiden Fragen noch nicht kennst, kannst du sie hier finden:

  1. Was wünscht du deinen Kindern, wie sie als Erwachsene sein werden?
  2. Was steckt hinter deinem „Nein“?

 

Die Frage die ich dir heute stellen möchte kann sehr weit gehen. Umso mehr du dich darauf einlässt, umso mehr wirst du feststellen, was für eine Tragweite sie haben kann.

3. Was ist deins?

Es gibt unzählige Bücher über Kinder allgemein, Erziehung und den Umgang mit Kindern die uns zur Verfügung stehen. Im Internet gibt es Blogs, Foren und unzählige andere Websites, auf denen wohl keine Frage bezüglich Babys, Kindern und Elternsein unbeantwortet bleibt. Und dann gibt es noch die Eltern, Schwiegereltern, Bekannte, Freunde, Verwandte, Erzieher, Ärzte, diverse andere Ansprechpartner und sogar Fremde, die einem alle sowohl gefragt als auch ungefragt mitteilen, was wohl das Beste für mein Kind ist.

Wow, da kommt eine Menge an Informationen zusammen. Und teilweise widersprechen sich diese noch. Und dann ist da noch das, was man selber als Kind erlebt hat, teilweise als bewusste Erinnerung teilweise auch nur im Unterbewusstsein. Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieser ganze Berg teilweise echt überfordert. Was ist denn jetzt das Beste für mein Kind und für mich?

Ich möchte dich mit meiner Frage einladen, auf deinen Instinkt zu hören! Durch die ganze Informationsflut sind wir von diesem leider oft abgeschnitten. Wer kann besser wissen was dein Kind und du brauchen, als du und dein Kind?

Also egal was du liest und hörst, was fühlt sich für dich richtig an? Vertraue deinem Bauchgefühl. Siehe ihn wie auch andere Sinne in deinem Körper, umso mehr du ihn trainierst, umso deutlicher wird er für dich spürbar. Ich weiß nicht wie alt dein(e) Kind(er) sind, aber kannst du dich noch daran erinnern, als sie gerade erst geboren waren? Ich hatte vor der Geburt schon Angst nicht zu wissen, was ich dann zu tun habe, wenn der Kleine auf der Welt ist. Und ich konnte es auch nicht wissen, denn mein abrufbarer Verstand hat es ja auch noch nicht gelernt. Und doch hatte ich dann als es soweit war kaum zweifel, was gerade das Richtige ist. Ich habe meinem Gespür vertraut, was mein Baby jetzt gerade braucht. Hast du diese Erfahrung auch gemacht?

Ein Werkzeug das du benutzen kannst, wenn mal wieder Ratschläge von außen auf dich zukommen ist, sie als „interessante Ansicht“ hinzunehmen. Das kannst du auch leise zu dir selber sagen. Der Sinn dabei ist, das Gesagte nicht zu deiner eigenen Ansicht zu machen und sie für Richtig zu machen, obwohl dein Instinkt dir eigentlich was ganz anderes sagt.

Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Frage und diesem Tool und hoffe, dass sie dir Selbstvertrauen geben, dich auf dein Gespür zu verlassen.

 

Genieße die Zeit!

Natalie

 

 

 

 

 

1 Comment

  • Liebe Natalie! Auch ich bin ein großer Verfechter des „aufs-Bauchgefühl-hörens“.Kinder“erziehung“ ist so individuell und es gibt kein Schema F, nachdem es laufen sollte. Jedes Kind ist anders, jede Mami ist anders. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, die Stimmen „da draußen“ nicht zu laut werden zu lassen. Man kann sich Rat holen, aber entscheiden muss man selbst!! In diesem Sinne… Deine Jenniffer

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